Creating Connection: Unsere Yogalehrer Ausbildung 2021.

Yogalehrer Ausbildung „Creating Connection“ mit Eva und Fabian ab April 2021

„CREATING CONNECTION“
– Soft skills in teaching Yoga –

Worum geht es in der Ausbildung?

Die Glücksforschung ist sich einig: Glück entsteht nicht dadurch, daß wir bekommen, was wir uns wünschen. Dauerhaftes Glück ensteht vielmehr durch die Verbindung mit Menschen und dadurch, für andere etwas Gutes zu tun. „Yoga“ heißt wörtlich: in Verbindung gehen; Körper, Geist und Seele miteinander in Harmonie zu bringen. Als Lehrer bedeutet dies, jede Woche mehrmals andere Menschen dazu anzuleiten, in Verbindung mit sich selbst zu kommen. Wir von „Fuß über Kopf“ glauben, daß dies nur dann möglich ist, wenn wir als Lehrer in Verbindung mit uns selbst stehen. Nur, wenn wir selber gut genährt sind, können wir in eine wirkliche Verbindung mit anderen gehen. Wie aber sieht das konkret aus? Welche Tools stehen dir zur Verfügung, die du für dich selbst als LehrerIn im (oft recht eng getakteten) Unterrichts-Alltag leicht anwenden kannst? Welche Techniken helfen dir, um im zweiten Schritt mit deinen Teilnehmern leichter in Verbindung zu gehen?

Was diese Tools und Techniken angeht, so haben wir, Eva und Fabian, in unseren jeweiligen Coaching- und Therapie-Ausbildungen mehr Ideen an die Hand bekommen als in unseren Yoga-Ausbildungen. Vielleicht geht es dir ähnlich und du fragst dich, wie du zwischen Selbstfürsorge und deinem Da-Sein für deine YogateilnehmerInnen eine gute Balance finden kannst. Dann ist die CREATING CONNECTION genau das richtige für dich. Wir unterrichten beide seit vielen Jahren und möchten unsere Techniken und Handwerkszeuge mit dir teilen, um dich auf eine subtilere Ebene zu begleiten.

Teil 1: Creating Connection: Die Beziehung zu dir selbst

Du möchtest dich selbst besser kennenlernen? Dir deiner Stärken und deines Potentials bewusst sein, ohne gleich eine ganze Coaching-Ausbildung zu absolvieren? In dieser Weiterbildung bekommst du viele Techniken und Denkanstöße für die Beziehung zu dir selbst, lernst neue Leute kennen und wirst eine Menge Spaß haben.

Welche Skills beherrschst Du nach der Ausbildung?

  • Du bist dir deiner Stärken bewusst und weißt, wie du diese förderst
  • Du kannst präsent und achtsam mit dir selbst und anderen sein
  • Deine eigenen Bedürfnisse und Grenzen sind dir bewusst und du weißt, was es bedeutet, authentisch du selbst zu sein
  • Du weißt, was du brauchst, um resilient zu sein und dein inneres Gleichgewicht zu finden
  • Techniken der Selbstführung und Selbstfürsorge kannst du gut für dich anwenden

Was erwartet Dich in der Ausbildung?

  • Achtsamkeitstraining
  • Kennenlernen der Grundpfeiler des Systemischen Coachings (zunächst für das Erforschen des Selbst)
  • Ressourcen- und Stärkenfindung
  • Selbstführungstechniken aus der Psychologie und Selbstfürsorgestrategien aus dem Yoga
  • Die Arbeit mit den vier Menschentypen nach Beck
  • Selbsterfahrungstechniken zum besseren Verstehen deiner Muster
  • Persönlichkeitsentwicklung im Austausch mit der Gruppe
  • die Arbeit mit unterschiedlichen Persönlichkeitsanteilen

Teil 2: Creating Connection: Die Beziehung zu anderen

Du möchtest gleichermaßen gut bei dir selbst und im Kontakt mit anderen sein? Eine Atmosphäre schaffen, die zum Lernen animiert und in der sich deine Schüler wohlfühlen?
Wenn du dir wünschst, dich auf gesunde Art mit deinen Teilnehmern verbunden zu fühlen und für dich neue Kraft und Kreativität aus deinem Unterricht und Alltag zu schöpfen, dann ist dieser Teil der Weiterbildung genau das richtige für dich. Hier bekommst du viele Techniken und Denkanstöße für die Beziehung zu anderen, lernst neue Leute kennen und wirst eine Menge Spaß haben.

Welche Skills beherrschst Du nach der Ausbildung?

Offene Klassen:

  • Du bist in der Lage, gleichermaßen für dich und für deine TeilnehmerInnen sorgen, denn: Du kennst deine Beziehungsmuster und weißt, was du brauchst, um in Verbindung mit deinen Schülern gehen zu können.
  • Du kannst einen Raum der Offenheit, Herzlichkeit und Sicherheit schaffen
  • Du beherrschst die Techniken, diesen Raum über längere Zeit zu (er-)halten – ob im Kurs-Setting oder als InhaberIn einer Yogaschule
  • Du weißt, wie man Beziehungen schafft, gestaltet und erhält.
  • Du bist in der Lage wahrzunehmen, was deine TeilnehmerInnen brauchen, um gut bei dir zu lernen.
  • Du kannst über deine Didaktik eine Verbindlichkeit herstellen, die den TeilnehmerInnen ein leichteres Üben ermöglicht.
  • Du hast Mut und Selbstvertrauen, um dem Unterrichten deine ganz persönliche Handschrift zu schenken und schöpfst dabei kreativ aus allen Quellen, die dir zur Verfügung stehen.

Einzelsetting:

  • Du kannst gut auf dein Gegenüber eingehen und gleichzeitig bei dir bleiben
  • Du hast die Werkzeuge, um eine angemessene Praxis für deinen Einzelschüler maßzuschneidern: körperlich, mental und zwischenmenschlich.
  • Du hast eine reflektierte Didaktik, die es dir ermöglicht, deinem Schüler ein Gefühl der Sicherheit und des Angenommenseins zu vermitteln
  • So kannst du durch Verbindlichkeit eine (dauerhafte) Verbindung zu deinem Schüler kreieren.

Was erwartet Dich in der Ausbildung?

  • Analyse von Didaktik und Sprachmustern im Unterricht
  • Die Rolle von Lehrer und Schüler, aus yogischer und psychologischer Sicht
  • Kommunkationstraining: Achtsames Zuhören, die Kunst des Smalltalks, Gespräche aus dem Tiefen- und dem Oberflächen-Ich
  • Vertiefung der Grundpfeiler des Systemischen Coachings für eine wertschätzende Haltung
  • Persönlichkeitsentwicklung im Austausch mit der Gruppe
  • Körperliche Arbeit: Assists und Hands-On
  • Personenführung, Energiearbeit und die „Kunst des gelungenen Endes“ im Einzelsetting

Welche Vorraussetzungen brauchst du für die Ausbildung?

Teil 1: Creating Connection: Die Beziehung zu dir selbst

  • Für diese Weiterbildung brauchst du keine speziellen Voraussetzungen. Nur eine große Neugier, mehr über dich selbst zu lernen.

Teil 2: Creating Connection: Die Beziehung zu anderen

  • Du hast eine Yoga-Ausbildung abgeschlossen und kannst Klassen in unterschiedlichen Formaten entwerfen und anleiten. Das heißt: Du beherrschst die „Hard Skills“ des Unterrichtens – egal, ob du seit zwei Monaten oder seit zwei Jahren unterrichtest.
  • Du bist interessiert an den „Soft Skills“ des Unterrichtens, die Dir eine wachsende Schülerschar im Einzel- und Gruppenunterricht schenken.
  • Du hast Freude daran und bist neugierig darauf, Dich selber besser kennenzulernen

Termine:

Modul 1: 07.04. – 11.04.2021 (Mittwoch 13:00 – Sonntag 14:00) 
zur Anmeldung Modul 1

Modul 2: 06.10. – 10.10.2021 (Mittwoch 13:00 – Sonntag 14:00) 
zur Anmeldung Modul 2

Je 40 Schulstunden pro Modul:
Mittwoch: 13:00 – 18:00
Donnerstag: 9:00 – 13:00 und 14:30 – 17:30
Freitag und Samstag: 9:00 – 13:00 und 14:30 – 17:00
Sonntag: 9:00 – 14:00

Kosten:

Je Modul 650,- (Frühbucher bis zum 31.12.20 (für Modul 1) bzw. bis zum 30.6.21 (für Modul 2) 600,-)

Wer sind wir?

Eva:

Ich erinnere mich noch gut an meine erste Yogastunde, die ich 2005 im YMCA in Vancouver unterrichtete.
Ich hatte einen äußeren Plan: Hüftöffnungen.
Und einen inneren Plan: nur nicht ausflippen.

Die meisten Yogalehrer Ausbildungen bereiten uns für diesen „äußeren Plan“ vor: wie man Stunden anatomisch sinnvoll aufbaut, im Sequenzing immer differenzierter wird und die Yogaphilosophie mit in den Unterricht einfließen lässt. Doch für diesen „inneren Plan“, wie wir zunächst uns selbst begegnen, als Lehrer wachsen, einen Raum halten und mit unseren Schülern im Kontakt sind, bieten die meisten Ausbildungen wenig Techniken.

Heute bin ich ein 6jähriges Psychologiestudium und unterschiedliche therapeutische Ausbildungen weiter. Und sehe als Studiobesitzerin, dass sich Lehrer in ihrer Rolle deutlich wohler fühlen, langfristig aus einer inneren Kraft heraus unterrichten können und dabei mit einer größeren Sinnhaftigkeit verbunden bleiben, wenn sie sich mit diesem „inneren Plan“ intensiv befasst haben. Diese Soft Skills im Unterricht möchte ich gerne an dich weitergeben.

Fabian:

Nach meiner ersten Yoga-Ausbildung war ich Feuer und Flamme und wollte es jedem einzelnen Teilnehmer „recht“ machen. Das schnell wachsende Kurspensum begann, mich aufzureiben. Ich gab viel mehr, als mir selber zur Verfügung stand. In meiner anschließenden Ausbildung zum Systemischen Coach konnte ich mich und meine Muster über die Selbsterfahrungstechniken besser kennenlernen. Ich erkannte, was mich nährt, und lernte, besser auf mich achtzugeben. Im zweiten Schritt habe ich Ideen bekommen, um im Einzelsetting Yoga und Coaching miteinander zu verbinden. Als Yogalehrer und Systemischer Coach konnte ich mir so einen Alltag aufbauen, der sowohl mich als auch meine Schüler nährt. Das macht mich dankbar und glücklich und ich habe den Wunsch, dieses Glück mit dir zu teilen.“